Einschätzung Google Apps vs Google Mail, Docs, Calendar etcpp (Artikel aus dem Mai 2010)

Ich habe mich beruflich wie auch privat in den letzten Wochen und (Monaten) mit der Google Apps Welt und deren Vorteile/Nachteile gegenüber Google Mail, Docs, Calendar etcpp auseinander gesetzt. Der Augenmerk lag insbesondere auf den Privat und SOHO Bereich, wobei auch Aspekte für Mittelstandskunden betrachtet wurden.

Kurzes Fazit:

Google Apps ist (absolut) nix für Privat, man hat keine größeren Vorteile gegenüber den “Einzelprodukten” wie Google Mail und Google Docs, die sich natürlich ohne Probleme zusammen nutzen lassen.

Google Apps ist (absolut) und insbesondere etwas für kleine und mittlere Arbeitsgruppen. Natürlich auch für grössere Arbeitsgruppen wie Mittelstandskunden. Dort lohnt sich dann auch die Professional Variante mit 40$ pro eingerichtetem Nutzer. Auf diese Anwender möchte ich nicht näher eingehen, da dies den Rahmen sprengen oder aber auch vereinfachen würde…
Für einen Neueinstieg ind die Gruppenarbeit, genau dazu ist Google Apps nämlich da, eignet sich die Standard Version von Google Apps mehr als hervorragend. Als Zielgruppen sehe ich dort nicht nur (kleine) Büros mit vielen mobilen oder “Home Office” Mitarbeitern sondern ganz klar schulische und studentische Arbeitsgruppen.
Als Beispiel kann man sich gern ein Idealbild einer Gymnasialklasse oder einer Seminargruppe im Studium setzen, die für die nächsten 2-3 Jahre zusammen lernen und/oder arbeiten (müssen).

Um Google Apps (richtig) zu nutzen, kann man eine Web-Domain einrichten, diese ist aber für den Betrieb nich unbedingt von nöten. Macht die Sache aber runder und schicker, wenn es darum geht, Mails zu verschicken. Nutzt man keine Domain, muss man mit Links und Mailadressen in dieser Form arbeiten:

Bsp Google Domain: Arbeitsgruppe.test-google-a.com
Bsp Google Mail: Name.Vorname@Arbeitsgruppe.test-google-a.com

[...]
Hier bin ich dann drüber abgestorben. Aber den Anfang finde ich schonmal so gut, daß ich den hier einfach veröffentliche. :-)

August 5, 2010 · Henry · No Comments
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Aufgeräumt

Habe heute mal etwas aufgeräumt. Twitter und Google Reader Autoblogs gelöscht, Links bereinigt etc.

Habe doch glatt noch 10 Entwürfe, wo ich mal was schreiben wollte…Ich bin dann wohl doch nicht so auto-journalistisch veranlagt. Ich braucht für sowas eher einen direkten Antrieb.
Mal schauen was ich da noch verwerte.

LG Henry

August 5, 2010 · Henry · No Comments
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Absurdistan 2009 – Der Jahresrückblick!

Was soll man da noch sagen… :-) Wenns nicht so traurig Ernst wäre könnte man glatt drüber lachen.

Januar 3, 2010 · Henry · No Comments
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BlackBerry 9700 Case von OtterBox und Case-Mate

Ich hatte mir (ursprünglich) zu Weihnachten für meinen BlackBerry 9700 zwei “permanente” Schutzhüllen in England bestellt. Diese wurde allerdings erst am 23.12. vom Zoll in Frankfurt freigegeben und heute per Post zugestellt. Der Zoll hat natürlich, mal von der Versandverpackung abgesehen, auch gleich die Produktverpackungen beschädigt. Was solls.

Zu den Cases. Diese sind dafür ausgelegt, permanent das Gerät zu schützen. Also im Idealfall auch ohne zusätzliche Tasche oder Holster. Es gibt diverse Herrsteller die von modischen “Gimmicks” bis zu Gehäusen für Expeditionen anbieten.

Ich hatte mich einmal für eine einfache modische Schale von Case-Mate und einmal einen guten Alltagsschutz von OtterBox entschieden. Beide Herrsteller bieten für fast jedes teurere Mobiltelefon ensprechende Cases/Gehäuse, Hüllen und Holster an. Case-Mate geht eher in die Chic-Richtung und OtterBox eher in die Richtung einem Mobiltelefon Vollschutz zu bieten.

Case-Mate Blackberry Bold 9700 Barely There Case – Green

OtterBox BlackBerry Bold 9700 Commuter Case

Das Case-Mate ist eher was “modisches” im tollem Limettengrün und schützt “nur” die Rückseite sowie die Aussenseite des Gerätes. Fälschlicher Weise nahm ich an, das das Case metallbeschichtet ist. Es ist eher ein gefühlt sehr hochwertiger Lack. Die komplette Vorderseite wird nicht geschützt.

Das OtterBox ist, auch wieder (positiv) überraschenderweise, ein zweiteiliges Case mit einem üblichen Gummimantel und einer stabilen Kunsstoffklammer. Ich dachte es wäre aus einem Stück. Die Gummihaut legt sich komplett um die Aussenkanten des Gerätes und bietet zusätzlich extra Schutz für die Anschlüsse und Tasten. Die Kunststoffklammer legt sich über den Gummimantel und sorgt für zusätzliche Stabilität und Stossschutz. Das Gerät wird von der Rückseite bis zu den Kanten der Vorderseite umschlossen. Obwohl die Vorderseite nicht direkt geschützt ist, hat diese bei flacher Auflage keinen Kontakt zur Auflagefläche. Schliddert also das Gerät mal mit der Displayseite über den Fussboden, so werden Tastatur und Display nicht beschädigt.

Beiden Cases liegt jeweils zusätzlich eine ordentliche dicke Schutzfolie bei, um das Display gegen Kratzer zu schützen.
Der BlackBerry mit dem Case-Mate passt weiterhin in die originale Tasche, mit dem OtterBox Case nicht mehr.

Hier ein paar Bilder:

BlackBerry Cases WordPress

Dezember 29, 2009 · Henry · One Comment
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Carta: Sächsischer Datenschutzbeauftragter: „Bei der GEZ zweimal hinsehen“

Ich sag nur, echt nette Geschichte. :-)

http://carta.info/20816/gez-datenschutz-meldeamt/

Dezember 23, 2009 · Henry · No Comments
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Caschys Blog: Tolle Seite, nicht nur optisch… ;-)

Ahoi,

ich besuche immer mal Caschys Blog um mir den Firefox Portable für meinen USB Stick zu organisieren. Regelmässig gibts da aber auch andere interessante Sachen zu finden. so wie heute:

NetSpeedMonitor: Traffic anzeigen lassen

Filme aus der Mediathek laden und speichern

StandaloneStack 2: kleiner Programmstarter

Liebe Grüße,

Henry

September 19, 2009 · Henry · No Comments
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Polizisten schlagen Mann nieder auf der „Freiheit statt Angst“-Demo [Update]

Ahoi,

auf der Demo „Freiheit statt Angst“ in Berlin schlagen 2 Polizeibeamte einen Mann nieder, der anscheinend gegen einen anderen Polizisten Strafanzeige stellen will.

Fahndungsplakat

Anbei folgen Links zu anderen Seiten.

Sammelplatz für Beweismittel – Freiheit statt Angst Demonstration in Berlin am 12.9.2009

Polizeigewalt auf der „Freiheit statt Angst“-Demo, meine Bilder


Polizei schlägt Demonstranten am Rande der FSA-Demo

Mustergültiger Einsatz II

Schreibts weiter damit die “alten” Medien eventuell auch was davon mitbekommen.

[UPDATE]
Mittlerweilge gibt es Berichte auf Heise, der Volksstimme, dem Spiegel, N-TV und anderen Medien.
[/UPDATE]

September 13, 2009 · Henry · No Comments
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Windows 7 Installation BlueScreen BSOD nvlddmkm.sys NVidia GraKa

Hallo,

ich hatte gerade ein 3h lange Windows 7 Try and Error Installation auf meinem Desktop Rechner. Grund war ein BlueScreen beim Abschluss der Installation mit der Datei “nvlddmkm.sys”, die zum NVidia Treiber der Windows 7 Installation gehört.

Es gibt hierzu 2 Möglichkeiten die Installation erfolggreich durchzuführen. Einmal durchgängig im VGA Modus zu installieren oder während der Installation die NVidia Treiber Dateien auszutauschen. Die erste Möglichkeit funktionierte bei mir nicht, da im VGA Modus die Treiber für meinen RAID Controller nicht erkannt wurden und ich somit nicht auf meinem RAID0 installieren konnte.

VGA-Modus:

Quelle

    1. Restart
    2. Press F8 to pull up advanced boot menu
    3. Select Enable low-resolution video (640×480)
    4. Setup will continue… (albeit in a low resolution)
    5. Give Setup the information it needs (account, PC name, password and so on)
    6. Run Windows Update and install anything required
    7. Restart when prompted, be sure to select low-resolution mode during boot..
    8. Run Windows Update again
    9. Install the optional NVIDIA updates (there’s only 1 update if you installed w7 64bit)
    10. Post install, Windows will set the res to 1280×1024 and you’re done.

Treibertausch während der Installation:

Quelle

Das schöne an Windows 7 ist, man kann während der Installation eine CMD aufmachen und Unsinn treiben. Ebenfalls kann man beliebig USB Sticks an und abstecken sowie darauf zugreifen.

Als ersten läd man sich auf einen 2ten Rechner die aktuellen NVidia Treiber herunter und startet die Installation. Diese entpackt das Treiberpaket normalerweise nach c:\nvidia\…. Dort besorgt man sich folgende Dateien und expandiert diese:

nvd3dum.dl_
nvd3dumx.dl_
nvlddmkm.sy_
nvwgf2um.dl_
nvwgf2umx.dl_

Das expandieren sieht dann auf der CMD so aus:
>expand nvd3dum.dl_ nvd3dum.dll

Das macht man mit allen Dateien. Diese schubst man dann auf einen USB Stick oder gleich mit auf den USB-Stick, auf dem man die Win7 DVD kopiert hat. Eine Integration ist erstmal so nicht möglich, da Win7 aus einem Imagefile installiert wird.

    1. Der zu installierende Rechner wird gestartet und die Installation von Windows 7 erfolgt.
    2. Hier drückt man Shift+F10
    3. auf der CMD sucht man erstmal den USB Stick via “dir d:/e:/f:…”
    4. warten bis “Expand Files” bzw “Dateien werden Extrahiert” bei 65-75% sind
    5. mit “dir X:\Windows\System32\DriverStore\FileRepository\nv_ lh.inf_amd64_neutral_4f38d443efdd0a70″ ob die zu ersetztenden Dateien schon vorhanden sind
    6. anschliessend “xcopy USBSTICKDRIVELETTER:\xcopy nv*.* X:\Windows\System32\DriverStore\FileRepository\nv_ lh.inf_amd64_neutral_4f38d443efdd0a70″ diese Dateien überschreiben.
    7. Abwarten und Tee trinken

September 5, 2009 · Henry · No Comments
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Offener Brief an Dr. Gert Hoffmann – OB von Braunschweig

Ein Herr Lord Schadt, mir persönlich unbekannt, hat einen offen Brief an Herrn Dr Gert Hoffmann veröffentlich. (?)

Die Brief spricht mir aus dem Herzen, auch wenn ich nur Pendel-Braunschweiger bin.

Original: Unser-Braunschweig.de

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Hoffmann,

ich bin gebürtiger Braunschweiger und im Gegensatz zu Ihnen lebe ich in dieser Stadt. Täglich sehe ich die Folgen Ihrer Politik, und obwohl ich ein friedliebender Mensch bin, hat sich in mir mittlerweile eine Wut in der Größe der Schlossfassaden aufgestaut.

Seit Ihrer Ankunft in Braunschweig hat sich einiges verändert, nicht nur im Stadtbild sondern auch in den Gesichtern der Bürgerinnen und Bürger. In den 90ern war Braunschweig eine etwas verschlafene Stadt, in dem man angenehm leben konnte. Seit Beginn Ihrer Amtszeit jedoch haben wir uns meines Erachtens in ein piefiges, borniertes, vergangenheitsorientiertes Provinznest verwandelt, in dem Demokratie anscheinend ein Fremdwort ist. Die Menschen dieser Stadt fühlen sich von Ihnen mehr und mehr enteignet, entrechtet und entmündigt.

Die Liste Ihres Unvermögens ist lang; der Kürze und Würze zuliebe möchte ich mich auf zehn Punkte beschränken, bei Interesse schicke ich Ihnen gerne zwanzig weitere.

1) Captain No Future
Durch die Privatisierungen öffentlichen Eigentums wurden solide Sachwerte in inflationsgefährdete Geldwerte umgewandelt und Börsenspekulanten überantwortet. Die zum Teil über 500 Seiten langen Verträge (!) hat dabei kein Ratsmitglied komplett gelesen, geschweige denn verstanden. So haben Sie uns und kommende Generationen beraubt. Die Folgen dieses Handelns führen zu einer Entdemokratisierung unserer demokratischen Kultur.

2) Kultureller Einheitsbrei statt Vielerlei
Ihr Feldzug gegen den beliebten Satiriker und Kindertheater-Autor Hartmut El Kurdi war höchstgradig peinlich und hat bundesweit zu negativen Schlagzeilen geführt. Die freie Kulturszene bekommt seit Jahren kaum Fördergelder. Die von Ihnen geförderte ‘Kultur“ mit Fackelzügen, Kaiserjahr, Sauberkeit und Ordnung hätte uns damals den Titel „Kulturhauptstadt 1940“ eingebracht. Diese Zeiten sind jedoch zum Glück schon lange vorbei.

3) Unser Wahrzeichen: Ein Vorhängeschloss!
Die architektonische Groteske der Schlossfassade führte bundesweit zu negativer Presse in Tageszeitungen und Fachliteratur. Die vor das ECE-Einkaufszentrum gehängte Fassade wurde zum Symbol einer architektonischen Unkultur.

4) Hoch die nationale Unsolidarität!
Während der NPD-Demo im Juni 2005 wurden mehrere Hundert Gegendemonstranten und Passanten von der Polizei rechtswidrig über Stunden hinweg eingekesselt. Sie haben den betroffenen Bürgern nicht Ihr Bedauern ausgesprochen und sich nicht vor die couragierten Bürger gestellt. Sie haben nicht kundgetan, dass Sie zukünftig gemeinsam mit dem Polizeipräsidenten dafür Sorge tragen wollen, dass diese Vorfälle nicht mehr vorkommen.

5) Nach Ihnen die Sintflut!
Für den Bau des ECE-Einkaufszentrums mit Vorhängeschloss wurde der Braunschweiger Schlosspark als wichtigste bioklimatische Quelle der Innenstadt vernichtet. Außerdem sollen gerade 60 Tausend Bäume für einen ‘Forschungs’-Flughafen gefällt werden, der hauptsächlich der Bequemlichkeit des VW-Managements dient. Der Feinstaubgehalt der Luft in der Innenstadt hingegen wird nicht mehr gemessen und veröffentlicht. Unser sauberes Braunschweig ist somit vermutlich die Feinstaubmetropole Niedersachsens.

6) Give War a Chance …
Die Städtefreundschaft mit Hiroshima wurde auf Eis gelegt, stattdessen wurde auf Ihren Wunsch ein Kriegsschiff der Bundesmarine „Braunschweig“ getauft. Ein Schelm, wer böses dabei denkt …

7) “Braunschweig ist wie Bielefeld – Das gibt’s gar nicht …”
Die Stadtmarketing GmbH hat in den letzten Jahren – gelinde gesagt – versagt. Die Umsätze der GmbH sind gut; das Image der Stadt kriecht am Boden. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie das Image von Braunschweig verbessern können, am Ende dieses Briefs kommt ein Vorschlag …

8) Strohkopf Otto
Das an den Haaren herbeigezogene Spektakel um das Kaiserjahr „Otto IV.“ kostet die Stadt ca. zwei Millionen Euro. Für zwei Millionen hätte man pi mal Daumen sechs Jahre lang täglich ein kostenfreies Konzert der freien Kulturszene veranstalten können, stattdessen gedenkt die Stadt eines unterbelichteten, ruhmlosen Kaisers, der heutzutage als Kinderschänder und Mörder im Gefängnis landen würde.

9) Demokratie ist ein Fremdwort für Sie
Ihr Verhalten während der Ratssitzungen ist von einem augenscheinlichen Desinteresse gekennzeichnet. Bei Bürgeranfragen sind sie grundsätzlich nicht anwesend und bezeugen damit ihr Desinteresse an unseren Sorgen.

Sicherlich gibt es auch positives aus Ihrer Amtszeit zu berichten. Seitdem Sie Bürgermeister sind bin ich nicht einmal in Hundescheiße getreten, ihr Hauptprojekt „Unser sauberes Braunschweig“ scheint also von Erfolg gekrönt. Skandalös daran ist, dass dies die einzig schöne Erinnerung ist, die ich an Ihre Amtszeit habe.

Kommen wir nun jedoch zum eigentlichen Skandal:

10) Jeder oben aufgeführte Punkte rechtfertigt meines Erachtens den Rücktritt eines Politikers. Wenn man bedenkt, dass Bundespolitiker schon wegen einer im Vergleich dazu läppischen Bonusmeilen-Affäre zurückgetreten sind, dann frage ich mich, was noch folgen muss, damit Sie abdanken.

Kein zweiter Deutscher Bürgermeister hat dem Image seiner Stadt so sehr geschadet wie Sie. Zu Recht sagen unsere Nachbarstädter: „Über Wolfsburg lacht die Sonne, über Braunschweig die ganze Welt.“ Oder anders gesagt: Den Titel „Politische Unkulturhauptstadt 2001-2009“ hätte unsere Stadt zu Recht verdient.

Für mich stellt sich hier auch keine Vertrauensfrage mehr: Mein Vertrauen und das meiner Freunde haben Sie längst verloren.

Ich mache Ihnen nicht zum Vorwurf, dass Sie als Student aktives Mitglied der NPD waren, denn jeder Mensch macht Fehler, besonders in jungen Jahren. Es ist jedoch ein Skandal, dass Sie sich bisher noch nicht von dieser Vergangenheit distanziert haben und auch nichts dagegen unternehmen, dass Sie von NPD-Mitgliedern weiterhin als ‚Kamerad’ bezeichnet werden.

Vielleicht ist es Zeit für Sie, erwachsen zu werden und die Konsequenzen aus Ihren Fehlern zu ziehen. Treten Sie zurück! Nein, damit meine ich nicht, dass Sie uns weiterhin mit juristischen Winkelzügen in den Arsch treten sollen, sondern kündigen Sie! Nehmen Sie Urlaub von uns Bürgerinnen und Bürgern.

Für Braunschweig kann ich mir keine schönere Schlagzeile vorstellen als: „Hoffmann dankt ab! Braunschweigs Oberbürgermeister von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Amt gejagt.“ Das ist die Imagekampagne, die Braunschweig dringendst benötigt.

Um Ihre Zukunft mache ich mir keine Sorgen. Ich achte Ihre juristischen Kenntnisse und Fähigkeiten und bin sicher, dass Sie nicht hungern werden. Vielleicht hat ECE eine Beratertätigkeit für Sie im Angebot. Außerdem können Sie Ihre Zeit im beschaulichen Gifhorn genießen und müssen nicht mehr nach Braunschweig pendeln.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende …

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr

Lord Schadt

P.S.: Dieser Brief gibt meine persönliche Meinung wider. Entschuldigen Sie bitte, dass ich in einigen Punkten etwas zu polemisch, vielleicht mit zu viel Wut im Bauch geschrieben habe. In den nächsten Wochen werden Offene Briefe von Bürgerinitiativen, von Braunschweiger Organisationen und von Bürgerinnen und Bürgern folgen, die nüchterner geschrieben sind und präziser argumentieren.

P.P.S.: Bis zum Ende Ihrer Amtszeit werde ich diesen Brief bei jeder Lesung, die ich halte, vortragen. Als Bewunderer von Hartmut El Kurdi würde es mich daher sehr freuen, wenn Sie auch mir die Ehre der folgenden Dienstanweisung erweisen würden: „Mitarbeiter der Braunschweiger Stadtverwaltung werden angewiesen, bei offiziellen Anlässen nicht mehr gemeinsam mit Lord Schadt aufzutreten.“ Lieben Dank im Voraus!

August 13, 2009 · Henry · No Comments
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Zwischenruf : Das entmündigte Volk – Deutschland – nicht China.

Zwischenruf : Das entmündigte Volk – Politik – Extra – STERN.DE.

August 4, 2009 · Henry · No Comments
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