Entführt – von Amts wegen: Eltern kämpfen um ihre Kinder
Mal was anderes. Unabhängig davon, daß ich alt werde, schaue ich immer wieder sehr gern Dokus aller Art an. Bei der Doku auf Phoenix am Do, 28.02.08, 21.00 Uhr lief mir dann doch der eiskalte Schauer über den Rücken:
Die Entscheidung der zuständigen Jugendämter sollte sich immer am so genannten Kindeswohl orientieren. Doch bevor die Herausnahme aus der Familie geschieht, sollte laut Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) eine intensive vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Familien und Jugendämtern stattfinden. Dazu kommt es allerdings oft nicht. Und so geschieht es immer wieder, dass Kinder fälschlicherweise aus Familien gerissen werden. Verleumdungen, falsche Diagnosen, suggestive Befragung von Kindern führen nicht selten zu falschen Rückschlüssen.
Kern der Doku war, daß es jeden mal wieder treffen kann…welche Überraschung…
Viel wichtiger als der Text ist die in der Reportage aufgezeigten Alltäglichkeit die Abhängigkeit vom Wohlwollen deiner Mitmenschen was deine Kinder angeht.
Einmal im Kindergarten/Kindegrippe beschwert, weswegen auch immer, und beim nächsten Amtsbesuch von Jugendamt & Co in der KiTa wird dein Kind ermuntert nochmal zu erzählen daß es Pappi früh morgens nackt unter der Dusche gestanden hat und dein Kind es gesehen hat…
Und damit fängt das Ende an. Du bist plötzlich Kinderschänder, wirst aus der Familie entfernt. Ende und aus. Du kannst froh sein, wenn deine Frau oder deine (Schwieger)Eltern das Kind in Obhut nehmen dürfen und es nicht in irgendeinem Heim versumpft.
Kommt man zum nächsten Kreis, die Heime arbeiten meist privat und sind von Einweisungen durchs Amt abhängig und arbeiten “Kooperativ” mit Therapeuten und Co zusammen. Da wird schnell behauptet das Kind ist schwer traumatisiert, den Rest könnt ihr euch sicherlich vorstellen. Es hängen zehntausende Euro im Jahr pro Kind daran.
Andersrum kann es auch passieren, daß Eltern mit ihren Kindern Hilfe beim Therapeuten suchen, um das gemeinsame Leben zu bewahren. Da ist man unter Umständen mit dem Therapeuten nicht einer Meinung, oder uneins über die Bezahlung. Da wird das Kind, ich rede hier von 4-6 Jahren, gern mal vom Therapeuten mehrere Stunden lang mit anathomischen Puppen gefoltert, wnach das Kind nach 4-5h irgendwann fast wahnsinnig an den Geschlechtsteilen reist, worauf der Therapeut hingearbeitet hat und nun das Kind als schwer gestört einstuft und die komplette männliche Verwandtschaft als potentielle Peiniger verdächtigt.
Anders gehts auch, da wird gern mal Kindergärten und andere Einrichtungen vom Jugendamt erpresst, sich nicht öffentlich zum positiven unauffälligen Verhalten des Kindes zu äussern, man könne sich ja auch mal die Kinder der Betreuer “anschauen”.
Ich such gerade noch einen Mitschnitt zum Verlinken, echt der Grauen für alle Eltern.
März 2, 2008
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Henry ·
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Posted in: Henry, Randnotizen

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