Suchmaschinenoptimierung

Da ich mit meiner Schwester am Donnerstag, im InterCity der Deutschen Bahn von Braunschweig nach Magdeburg, das Thema der Suchmaschinenbeeinflussung im Sinne der eigenen Auffindbarkeit und der damit möglichen verbunden Sichtbarkeit der eigenen Jugendsünden im Inter-Netz hatte, will ich hier gleich mal wieder wieder etwas dafür unternehmen. Im einschlägigen Fernsehen wird ja immer wieder darüber berichtet wie Personalrefferenten, momentane wie auch mögliche zukünftige Arbeitgeber nach ihren (zukünftigen) Mitarbeitern im Netz suchen, um mögliche Verfehlungen, Entgleisungen sowie Peinlichem, für Probanden wie auch Arbeitgeber, aufzufinden.
Ich für mich kann behaupten, daß ich seit Beginn meiner Internetzeit, das war so um 1995, recht wohl darauf bedacht war, wie ich im Netz unterwegs bin. Natürlich habe ich auch peinliches über mich selbst online gestellt. Aber es waren immer auch jetzt noch vertretbare Inhalte.

Im Internetarchiv jedenfalls finden sich kaum verwertbare Inhalte aus meinen ersten Jahren.

Meine damalige Lieblingssuchmaschine war nicht etwa Google, die gabs da noch nicht, sondern u.a. Altavista, Metager und Andere, die es mittlerweile nicht mehr gibt bzw mir grad nicht einfallen. Momentan suche ich natürlich primär mit Google, habe mein Augenmerk, zumindest was die eigene Auffindbarkeit angeht, auch auf andere wie Live/MSN und Yahoo gelegt.

Mittlweile ist es ja schon ein bisschen Text geworden, darum hier mal ein paar Links im Internet, unter denen ich gern gefunden werden möchte:

LinkedIn
Xing
Stayfriends

Wenn man daran denkt, das ich mal einen mittelgrossen Teil meines Taschengeldes für den reinen Internetzugang ausgegeben habe, nämlich stolze 35,- DM pro Monat bei MDLink, natürlich zuzüglich der anfallenden Telefongebühren… Glücklicher weise haben diese Kosten meine Eltern übernommen. Es waren damals alles Ortsgespräche nach Magdeburg, trotz das wir bzw meine Eltern 15-20km von Magdeburg entfernt wohnen. Eine damalige Vorwahlregel der Telekom machte es möglich. Gespart habe ich natürlich auch für die 75,-DM teure AVM Fritz! ISDN Karte, als ISA-Slot Ausführung. Dazu musste ich den kompletten Schneider-PC zerlegen, da man in dem Slimline Gehäuse an die ISA-Slot Riser Karte nur rankam, wenn man das Netzteil ausbaute. Der 286er hatte volle 1MB EDO-RAM auf dem MAinboard verlötet. Der zusätzliche Slot stellte sich später fataler Weise nur als Ersatzlösung und nicht zur Erweiterung herraus. Wer weiss, wieviel damals ein 1MB EDO Riegel gekostet hat, kann sich sicher denken, wie gekniffen ich war, als ich das feststellte. Immerhin hatte der Rechner 8MHz, mit Turboschalter satte 12MHz. Der EGA-Monitor hatte eine krasse Palette von 64 Farben von denen maximal 16 gleichzeitig dargestellt werden konnten. Dazu kam der Umschalter auf Orange-Monochrom für die Textbearbeitung. Immerhin hatte meine Festplatte schon satte 20 MB, die ich später auf 30MB Low Level hochformatierte und dann unter DOS 5.x und 6.x sowie Windows 3.11 mit Double Space bzw Drive Space an den Rand ihrer Kapazität trieb.
Ungläubigkeit erntete ich jedes mal, wenn ich bei Internetproblemen den Provider anrief und meine Hardware beschrieb, den eigendlich liefen die passiven ISDN-Karten erst in den bereits üblichen 386/SX-25 PCs. Denn die Karte brauchte wohl meist 10-20MHz alleine für sich um die Datenverbindung via ISDN zu handhaben. Es lief halt bei mir. ISDN-Fullspeed versteht sich.

Die erste Amtshandlung laut MDLink Anleitung bestand darin, sich von deren Servern einen aktuellen Netscape und Internet Explorer zu saugen. Denn die gabs damals noch nicht im Betriebssystem verbandelt. Also via DOS Command Shell im Windows 3.11 via FTP Netscape 3 und Internet Explorer 3 gesaugt. Hat schon mal den ganzen Abend gebraucht, trotz der mageren 3 MB pro Browser. ;)

Zum Geburtstag hat man sich dann irgendwann auch mal eine 3.5 Zoll 1,44 MB Diskettenbox a 10 Stück gewünscht sowie einen Joystick mit Microschaltern. Denn den hat man regelmässig bei diversen Spielen wie MADTV, Lemmings, Summer Games, Winter Games und Sex Games abgebrochen. Die Disketten brauchte man natürlich für die bereits damals lebenswichtige dezentrale Datensicherung. :)
Eventuell bringe ich die Spiele auch mit dem C64 durcheinander, aber viele Spiele von dort gabs später auch auf dem PC. ICQ und IRC waren dort meine ersten Begleiter in die Onlinewelt. AOL allerdings auch…
Einige Schulsachen hab ich damit auch geschrieben. Würd mich nicht wundern, wenn ich die hier irgendwo noch liegen habe. Bei solchen Dingen bin ich recht sentimental…Tatsache, gerade in der Datensicherung gefunden, alles noch da. Im WRI-Format. Wordpad? Boah! Sogar meine alten Schummelzettel in Schriftgröße 4! Für zum hinters Lineal kleben…oder meine erste e-Mail Adresse: Henry.Gerloff@pc.mdlink.de.
Die neueren Sachen hab ich offensichtlich mit Works geschrieben, WPS-Endung. das war dann wohl schon der echt geile Compaq-PC, den wir über die Telekom mietgekauft haben.

Das ist aber eine andere Geschichte.

Gute Nacht!

Oktober 4, 2008 · Henry · No Comments
Posted in: Arbeitsalltag, Blog, Henry, Randnotizen

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